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Standards für Software-Entwicklungen

Neuentwicklung, Wartung und Fehleranalyse von Software nehmen einen erheblichen Anteil der wissenschaftlichen Arbeiten ein. Wenn die Programmierung keinerlei Regeln unterworfen wird, entsteht vor allem im wissenschaftlichen Umfeld und bei größeren Projekten schnell ein unüberschaubarer, nicht wartbarer, und nicht wiederverwendbarer Code, der oft nur durch den Entwickler selbst ausführbar bleibt. Entwicklung und Wartung von Software muss deshalb – unabhängig von der Programmiersprache – nach gewissen Regeln erfolgen. Langfristig soll dafür ein Standard entwickelt werden, der die Stufen der Softwareentwicklung (Analyse, Strukturierung, Musterentwicklung, Kodierung, Dokumentation, Test, etc.) beschreibt und Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Software empfiehlt.

Da in zunehmendem Umfang Softwareentwicklung in Arbeitsgruppen erfolgt sind Mechanismen zur Versionierung von Programmmodulen (wie z.B. SVN) anzuwenden und höchstes Gewicht auf die Dokumentation der Software zu legen. Programmcode soll durch interne Kommentare beschrieben werden (wie z.B. doxygen), aber auch durch externe, weiterführende Dokumente (Handbücher, Algorithmenbeschreibungen) ergänzt werden. Durch diese Maßnahmen soll für die Programmentwicklungen ein hoher Qualitätsstandard erreicht, Doppelentwicklungen vermieden und die Programme besser pflegbar werden.

Informationsfluss in doxygen (aus dem doxygen Handbuch)

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