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Weiterentwicklung institutseigener Softwarepakete

Die bestehende Software zur Behandlung sehr großer linearer Gleichungssysteme muss erweitert werden für die Kombination und Lösung großer, heterogener Systeme, deren Matrix aus Blöcken unterschiedlicher Speicherstruktur besteht; denn die Matrizen erreichen demnächst eine Größe, für die eine vollbesetzte Speicherform nicht mehr beherrschbar wird.

Sowohl Blockdiagonal- und Bandstruktur (z.B. für Erdorientierungsparameter) als auch vollbesetzte Blöcke (z.B. für die Koordinaten der Stationen einer Beobachtungskampagne) sollen behandelt werden können.

Vermutlich reichen die vorhandenen Möglichkeiten zur Identifikation von Parametergruppen nicht aus. Dann muss die zu einem Matrixblock gehörende Gruppe von Variablen einen eindeutigen Namen erhalten, über den sie in der Kommandosprache ansprechbar ist. Es müssen Operationen geschaffen werden für die Umwandlung der Speicherstruktur eines Matrixblockes, für die Vereinigung von Blöcken (auch mit verschiedener Speicherstruktur) und für das Aufspalten von Blöcken. Dazu braucht man eine Bewertungsfunktion für die Effektivität einer Speicherstruktur, damit entschieden werden kann, ob eine Sparse-Struktur in eine vollbesetzte Struktur umgewandelt werden soll oder umgekehrt.

Am Ende muss ein eindeutiger Satz von Regeln für die Kombination von Matrixblöcken entstehen, damit zwei Gleichungssysteme mit nicht identischen Variablenvektoren automatisch addiert werden können.

Für die Lösung solcher Gleichungssysteme sollen direkte, iterative und gemischte Verfahren ausprobiert werden. Eine parallele Bearbeitung auf Rechnerclustern bietet sich an.


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