Am 28.20.2010 wurde das "Centrum für Geodätische Erdsystemforschung" durch einen Kooperationsvertrag zwischen
- dem Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut (DGFI),
- dem Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie (IAPG)
- mit der Forschungseinrichtung Satellitengeodäsie (FESG) der TU München sowie
- dem Bereich Geodäsie der Kommission für Erdmessung und Glaziologie (KEG) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
begründet. Damit wurde eine Empfehlung des Wissenschaftsrates umgesetzt, der nach einer Evaluierung des DGFI's im Jahre 2005 eine engere Verknüpfung des DGFI mit anderen geodätischen Einrichtungen im Raum München nahe legte.
Da die beteiligten Institutionen an verwandten Themen forschen, wollen sie durch die Kooperation ihr Wissen und ihre Kapazitäten bündeln. Die Aufgabe des CGE ist die Erforschung des globalen Wandels durch Messung der dadurch erzeugten Veränderungen in der festen Erde, den Ozeanen, den Eiskappen und der Atmosphäre sowie die Analyse dieser Veränderungen bezüglich der verursachenden physikalischen Prozesse.
Das CGE erstellt dazu ein gemeinsames wissenschaftliche Programm. Es gliedert sich in fünf Forschungsbereiche: Geometrie, Schwerefeld, Erdsystemmodellierung, Methodik und neue Technologien. Das aktuelle Forschungsprogramm des DGFI wurde dieser Struktur angepasst und als erster Bestandteil des CGE Forschungsprogramm begutachtet.